Warum die Umsetzung der digitalen Kundenakquise / Inbound Marketing sehr zeitintensiv sein kann

Digitale Strategien sind nur erfolgversprechend, wenn sie alle Mitglieder einer Organisation einbeziehen. Wer es schafft, den Übergang in das digitale Business auf eigene Erfahrungen aufzubauen, wird eine wettbewerbsfähige und agile Organisation erhalten. Die beste Voraussetzung für die Umsetzung einer digitalen Kundenakquise und – bindung.

Unsicherheiten hemmen die konsequente Umsetzung einer digitalen Strategie

Neues erzeugt Unsicherheiten. Das gilt gleichermaßen für die Unternehmensführung als auch für das mittlere Management und die Mitarbeiter. Das Gewohnte aufgeben und das Neue annehmen erfordert einen Prozess des sich Annäherns. Jeder in der Organisation muss für sich einen Weg finden, diese Unsicherheit erzeugende neutrale Phase der Transformation zu gewältigen.

Neues ablehnen

Neues zunächst abzulehnen, ist eine natürliche menschliche Reaktion.

Die Beweggründe, die zu solchen Unsicherheiten führen, sind mannigfaltig. Unternehmensführer, die von der Digitalisierung gehört und gelesen haben, spüren, dass sich etwas Wesentliches in ihrem geschäftlichen Alltag verändern wird. Sie versuchen zunächst zu leugnen, dass die Digitalisierung für ihr Unternehmen relevant ist. Mit zunehmender Informiertheit wächst der Druck, doch betroffen zu sein und handeln zu müssen. Angesicht fehlender eigener Erfahrung mit digitalen Prozessen und Inhalten, verstärkt sich das Gefühl der Unsicherheit. Zumal das einfache Kopieren von Konzepten der Wettbewerber nicht zielführend sein kann, nämlich die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten resp. zu stärken.

Dem mittleren Management ergeht es nicht anders. Auch sie spüren, dass das Neue für sie Konsequenzen hat. Die einen befürchten einen Bedeutungsverlust als Führungskräfte, weil sie nicht mehr das Informations-Center für ihre Mitarbeiter sind. Die verfügbaren Informationen im World Wide Web sind nicht nur vielfältig, sondern extrem umfangreich. Außerdem befürchten Manager Einkommensverluste, weil mit gravierenden Veränderungen immer eine gewisse Ertragsdelle verbunden ist.

Bei den Mitarbeitern wird die Unsicherheit noch durch Befürchtungen genährt, die digitale Arbeitsweise mit neuen Kommunikations- und Informationssystemen nicht mehr erlernen zu können. Dann droht die Arbeitslosigkeit und Hartz IV, was eine extrem hohe psychische Belastung sein kann. Insofern versucht die Mehrheit der Mitarbeiter die digitale Transition zu verhindern.

Argumente mangelnder Informationssicherheit in der Cloud und latenter Gefahren durch Datenschutzbestimmungen helfen vermeintlich, die „digitale Gefahr“ abzuwenden. Vergebens! Mit zunehmender Verbreitung digitaler Anwendungen verschieben sich die wettbewerblichen Rahmenbedingungen, wie sie insbesondere im B2C-Business (Business-to-Consumer) deutlich werden, aber auch im B2B-Business (Business-to-Business) erkennbar sind.

Unsicherheiten durch eigene Erfahrungen abbauen

Die praktische Umsetzung digitaler Strategien lehrt uns, dass jedes Projekt anders ist und doch stets den sog. Roten Faden erkennbar macht. Ohne klar formulierte und umfänglich kommunizierte Ziele und Strategien ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass digitale Projekte scheitern und zudem die vorhandenen Unsicherheiten noch verstärkten wird. Siehe hierzu den Blog-Artikel: Warum Ziele, Strategien und Umsetzungspläne den Erfolg der digitalen Kundenakquise / Inbound Marketing ausmachen.

Es gibt keinen Alternative zur eigenen Erfahrung. Trotzdem neigen Führungskräfte dazu, die digitale Lösung zuerst in der Anschaffung moderner Kommunikations- und Informationssysteme zu suchen. Es werden neue Websites in Auftrag gegeben, die neueste Technologie verwenden. Doch in vielen Fällen bleibt der Inhalt der Websites (Content) unverändert, nämlich produkt- statt lösungsbezogen.

Andere kaufen Marketing Automationssysteme und müssen erfahren, dass die Technologie an sich noch keine Erfolge bringt. Ein Drittel der Unternehmen, die Marketing Automation einsetzen, melden keine Ergebnisse. Andere sind mit den Ergebnissen bei weitem nicht zufrieden und sehen sich in der Meinung bestätigt, dass die Digitalisierung doch nur eine Modeerscheinung ist. Aber warum steigt die Anzahl derer, die mit digitalen Strategien erfolgreich sind?

Sie konzentrieren sich auf die Käuferprofile ihrer potenziellen Kunden. Sie haben verstanden, dass es klug ist, externes Knowhow einzukaufen. Knowhow, das sukzessive durch praktische Anwendung von ihrer gesamten Organisation angenommen wird. Mit diesem Knowhow entwickeln sie eine agile Organisation, die als Einheit darauf fokussiert ist, die Kunden in den Mittelpunkt ihrer täglichen Arbeit zu stellen.

Mit zunehmender eigener Erfahrung bauen alle Mitglieder einer Organisation ihre jeweiligen persönlichen Unsicherheiten haben. Sie lernen, dass sie nur als Gesamtheit im digitalen Wettbewerb bestehen können. Sie erfahren, dass das „kleinste Rad ihres organisatorischen Getriebes“ die Geschwindigkeit der Umsetzung bestimmt. Alle auf die Reise in die digitale Geschäftswelt mitzunehmen, ist der Schlüssel des Erfolges. Auf diese Weise etabliert sich eine agile Organisation mit Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft.

KDG iMarketing bietet Consultingkompetenzen, die Unternehmen bei der Vorbereitung und Umsetzung von iBusiness-Strategien unterstützen. Mobile Anwendungen und Online-Arbeitsprozesse fordern eine agile Organisation. Technologie allein reicht nicht aus, um erfolgreich zu sein. Der Abbau von Informationssilos und die Nutzung moderner Kommunikations- und Kollaborationssysteme stellen die Mitarbeiter in den Mittelpunkt der Kundenakquise und -bindung. Wir helfen, den Transformationsprozess störungsfrei zum Erfolg zu führen.

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